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Das war Staunen 2015

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Erlebnisberichte:

Meine Erfahrung mit der Glaubenskonferenz Staunen 2015

am Dünenhof / Cuxhaven

von Kay Bauer  9. Juni 2015

 

Was soll ich denn bei einer „Konferenz“ zum Thema Glauben und dabei 4 Tage um Tische herum sitzen? Und dann noch auf dem Dünenhof mit dem horrormäßig lauten Speisesaal und den engen und viel zu kurzen Betten in den Nurdach-Häusern …da gehe ich nicht hin!

 

Das waren meine Gedanken als 61-jähriger 2m-Mann aus Hamburg.

 

Meine Geschwister der Christuskirche Hamburg-Hamm haben mich dann ermutigt doch daran teilzunehmen. Und? Es war ein Segen für mich, dass ich dort war, für mich persönlich und ich konnte wohl auch ein Segen sein für den einen oder anderen Teilnehmer durch die vielen Gespräche.

 

Warum man diese Freizeit „Konferenz“ benannt hat, ist mir auch heute noch schleierhaft. Eine Konferenz in dem normalen Sinne war es jedenfalls nicht. Schlafen konnte ich in einem normalen 2m-Bett im komfortablen Dünenhof-Hotel, direkt neben dem Jugendfreizeitheim, dessen Speisesaal dort wurde übrigens inzwischen geräuschgedämmt durch große von den Schrägdecken hängende Tücher, die den Gesprächs- und Geschirr-Schall absorbieren.

 

Es war eine großartige Freizeit, mit guten Angeboten, mit Workshops für die eigene Gemeindearbeit, mit persönlichen Zeugnissen über Gottes Eingreifen und vielen wertvollen Ermutigungen, die mich sehr bereichert und ermutigt hat. Ich sehe die EmK jetzt mit ganz anderen Augen und auch ihr großes Potential.

 

Auch die Anwesenheit von Bischof Yambasu und seiner Frau aus Sierra Leone haben mich sehr beeindruckt durch ihre Berichte über ihre Arbeit und die schwierige Situation der Menschen in ihrem Heimatland mit über 100.000 Waisen-Kindern und Jugendlichen allein durch die Blutdiamanten-Bürger-Kriege und jetzt zusätzlich die Ebola-Pandemie. Die Ebola-Pandemie hat primär die Erwachsenen getötet, d.h. die Eltern, und die Kinder blieben zurück, um die sich der Staat fast nicht, aber die Methodistenkirche recht intensiv kümmert. Ich hatte das Vorrecht, Bischof Yambasu und seine Gattin nach Hamburg fahren zu dürfen und auch dabei bestätigte sich mein Eindruck, dass sie sehr gebildete, lebenserfahrene und großartige Menschen mit einem Herzen für Jesus sind. Vorläufig kann ich dort nur durch Gebet helfen.

 

Das Engagement diverser Gruppen, die Band aus Osnabrück, die Gospel-Gruppe aus Bremerhaven, der blinde Entertainer, u.a. habe ich genossen. Die Arbeit der Wesley-Scouts mit Lagerfeuer und Fladenbrot-Backofen war schön für mich, eine schöne Erfahrung, weil ich selber einige Jahre Pfadfinder bei den Royal-Rangers ausgebildet und diese wertvolle Arbeit mit den großartigen jungen Menschen erlebt habe.

 

Insbesondere Christhard Elle und dem Team um Dorothea und Kai Schoof danke ich für ihren

unermüdlichen Einsatz.

 

Die Methodisten sind eine weltweite Kirche von ca. 75 Millionen Mitgliedern, also ein riesiges Potential, mit dem Jesus unsere Welt ändern und verbessern kann. Wir sollten als EmK auch in Deutschland mutiger den Namen Jesus Christus in die Öffentlichkeit tragen, nicht nur in unseren Kirchenräumen.

 

Mit herzlichem Gruß,

Euer Kay Bauer

Das war Staunen 2015 für mich

von Katja Nehring

 

Hallo,

 

mein Name ist Katja Nehring, ich komme aus Delmenhorst, bin fast 49 Jahre alt, verheiratet mit dem

besten Mann der Welt, Jörg,54 Jahre und Mutter von fünf Jungs im Alter von 5 Jahren bis 27.

 

Wir haben dieses Jahr das erste Mal an einer Veranstaltung wie Staunen teilgenommen. Gerne würde ich euch etwas über unsere Eindrücke erzählen und wie wir überhaupt dazu kamen uns anzumelden. Dazu muss ich etwas ausholen: Also unsere Jungs sind seid ca.4 Jahren bei den Pfadfindern, den Wesley-Scouts. Mein Mann hatte einen Leiter der Gruppe im Krankenhaus kennengelernt und die beiden kamen ins Gespräch. Wir mochten uns auf Anhieb. Naja, er lud unsere Jungs ein doch mal vorbeizusehen. Sie sind ein Teil der EMK. Wow, dachte ich das ist super. wir also hin. Nun muss ich dazu sagen, dass zwei unserer Jungs geistig beeinträchtigt sind. Aber für die Wesleys war das kein Problem. Sie wurden von allen so genommen, wie sie sind. Das war das erste Mal, das wir so richtig staunten. Allerdings können meine Jungs an keiner Übernachtung im Zelt teilnehmen, aufgrund der Beeinträchtigung und der nächtlichen Inkontinenz einer der Jungs.

 

Eines Tages kam Ulli dann zu uns (sie leitet die Gruppe) und fragte uns, ob wir Lust hätten zusammen mit ihnen zu Staunen 2015 zu fahren. Wir wären dort in festen Häusern untergebracht. Aber logo dachten wir. Wir hatten zwar so gar keine Ahnung, was das nun genau bedeutete und was auf uns zukommen würde, aber egal. Es würde uns allen bestimmt großen Spaß machen.

 

Also angerufen und ein Zimmer gebucht (die größte Herausforderung war, dass wir alle in einem Zimmer schlafen würden! Ob das wohl klappt?) Dann war es soweit. Der Tag der Abreise. Wir waren alle sehr aufgeregt und gespannt. Vor allem die Jungs freuten sich wie Bolle. Als wir zum Dünenhof kamen, wurden wir von einem sehr freundlichen Mann empfangen, der uns den Weg zeigte. wieder staunten wir. Als wir dann endlich einen Parkplatz gefunden, war ja echt voll. wieder Staunen. So viele Menschen .jetzt schon.

 

Ok, dann zur Anmeldung. Zimmernummer erfragt und alle Namen angegeben. Wieder Staunen. Alles war perfekt organisiert – gut. Dann zum Haus. Zimmer angesehen. Großes Staunen, da sollen wir nun alle fünf schlafen? Hilfe.das geht nicht. Ok, wir brauchen Hilfe. Man schickte uns zu Dorothea Schoof. Sie fand sofort eine super Lösung. Wieder Staunen. Wow. was für eine Spontanität. An dieser Stelle nochmal einen ganz lieben Dank an Frau Schoof.

 

Ok...dann Auto entladen, auspacken, Betten beziehen, den Wesleys aufbauen helfen, dann die Umgebung erkunden. Wieder Staunen. Was für eine wunderschöne Anlage. An dem Tag war auch das Wetter auf unserer Seite. Beim Abendessen erst Mal umsehen und Staunen, wie schön der Tisch gedeckt war, und über das leckere Essen auch. Staunen über all die vielen Menschen, das Alter der Menschen, von ganz jung bis sehr reif. Wow, so viele Kinder, so viele Teenies.

 

Das erste Treffen im Zelt, hui war das kalt. Beeindruckend. Soviel Arbeit und Mühe steckte im Aufbau. Wieder Staunen. Dann die Band - wow. Das Cateringzelt, wow - wieder Staunen. Die erste Nacht ging vom Schlafen ganz gut (als dann endlich auch mal der Kleinste schlief). Am nächsten Tag ging es morgens mit dem Kinderprogramm weiter. Wieder Staunen, wow – so viele Kinder. Trotzdem klappte alles super. Es gab in den ganzen Tagen kein einziges Mal Gezicke untereinander. Wow - und so viele Angebote für die Kinder.

 

Wir selber wussten morgens noch nicht so ganz genau, was wir machen sollten, Also haben wir erstmal nur beobachtet und uns umgesehen. Die Wesley-Scouts immer wieder besucht -es war so schön entspannend. Zusammenfassend können wir nur sagen, es war nur Klasse. Das Singen morgens, dann das Kinderpro-gramm, die Nachmittagsangebote und die super tollen Abendprogramme. Es war für jeden was dabei.

 

Am meisten hat mir das Singen mit Sebastian gefallen. Man stelle sich vor, keiner kannte sich groß und trotzdem hat er uns in der kurzen Zeit vier Lieder beigebracht. Wow - wieder großes Staunen. Noch mehr Staunen, als wir dann auch noch auftreten sollten. Hilfe. Vor all den Leuten. Aber ich dachte das schaffst du schon. Sebastian hat sich so viel Mühe gegeben, Du darfst ihn jetzt nicht hängen lassen. Also Augen zu und durch. Großes Staunen. Ich habe es geschafft und es war Klasse. Bei der Strandwanderung war es so kalt wie am Nordpol. Trotzdem entschlossen wir uns es zu versuchen und die 6 Kilometer zu laufen. Für Maurice war es eine mega Herausforderung, da er große motorische Probleme mit dem Laufen hat. Aber er hat es geschafft. Bei Wind, Kälte und Regen. Er hat es geschafft - wir alle zusammen. Wir waren nur am Staunen. Was uns dabei auch zum Staunen brachte: Maren Herrendörfer und ein Ehepaar (wir sind inzwischen gute Freunde) und noch ein Herr waren die Zeit bei uns. Wir waren die Letzten, trotzdem blieben sie bei uns. Wow.

 

Der Open-Air-Gottesdienst brachte uns wieder zum Staunen. Sowas kannten wir gar nicht. So viele Menschen, das Vorspielen mit den Kindern, alles, es war so toll. Zusammenfassend können wir nur sagen, es war alles super schön. Sehr vieles hat uns zum Staunen gebracht und wir werden auf jeden Fall beim nächsten Mal wieder dabei sein (hoffentlich wird es dann wärmer sein).

 

Ein großes Dankeschön auch an die Wesley-Scouts, die sich so viel Mühe mit den Angeboten gemacht haben. Die Schatzsuche, das Geländespiel, die Angebote morgens, die Lagerfeuer und der, wieder Staunen, super leckere Flammkuchen.

Ein großes Dankeschön an das Cateringzelt. Ihr ward immer da und wir konnten uns immer einen guten Kaffee abholen.

Ein großes Dankeschön an die Küche. Es war lecker - könnte vielleicht morgens ein Brötchen mehr sein "grins".

Ein großes Dankeschön an die Kinderbetreuung.

Ein großes Dankeschön an Dorothea und Kai Schoof, die so viele Bilder gemacht haben (und die auch jetzt noch immer ein offenes Ohr haben).

Ein großes Dankeschön an Dorothea Schoof für ihre Hilfe und alles, alles Gute für die Zukunft.

Ein großes Dankeschön an die Band. Ihr ward Klasse.

Ein großes Dankeschön an alle anderen Helfer. Ihr brachtet uns immer wieder zum Staunen.

Ein großes Dankeschön an Christhard, der das unter anderem ermöglicht hat.

Ein großes Dankeschön an alle Menschen, die an Staunen teilgenommen haben (für all die

Kilometer, die sie teilweise gefahren sind – das brachte uns auch zum Staunen).

Ein großes Dankeschön an alle, die unsere Jungs so behandelt haben wie alle anderen.

Für das nächste Mal wünschen wir uns mehr kreative Workshops (Singen - gerne jeden Tag mit Sebastian, Malen, Basteln....).

Vielleicht wäre es möglich das Abendprogramm früher zu beginnen. Ab neun war sehr spät und die Kinder immer sehr müde.

Für die Wesley-Scouts fand ich es sehr schade, dass sie an vielen tollen Aktivitäten nicht teilnehmen konnten.

Mit nach Hause genommen haben wir sehr gute Eindrücke, neue Freunde (mit denen wir uns auch privat weiter treffen), mit Herrn und Frau Schoof findet weiter ein super Austausch statt.

Wir berichten viel und gerne über die Zeit.

Wir sind alle Gott noch ein Stück näher gekommen.

Ich hoffe ihr schlaft beim Lesen nicht ein, weil es so lang geworden ist, aber es gab so viel zum Staunen.

 

Vielleicht dann bis Mai 2018?!?!

Liebe Grüße, Katja

Staunen 2015 - Glaubenskonferenz+

von Michael Rübesamen

 

Als ich mich am Mittwoch, den 13. Mai in mein Auto setzte, um zur Glaubenskonferenz nach Cuxhaven zu fahren, da war ich doch sehr unsicher. Worauf habe ich mich eingelassen? Was erwartet mich dort? Habe ich mich richtig entschieden, obwohl doch noch so viele andere Aufgaben im Alltag auf mich warten?

 

Doch gleich in der Begrüßungsveranstaltung wurde mir diese Frage beantwortet: Es war die richtige Entscheidung! Mit seinen Worten stellte Christhard Elle (Pastor in Bremerhaven und Leiter des Organisationsteams) gleich klar: Nur, wenn man aus dem Trott des Alltags ausbricht und etwas Neues wagt, kommt man ins Staunen. Über sich, über andere und vor allem über Jesus Christus unseren Herrn. Und genau darum ging es in den vier Tagen auf dem Dünenhof bei Cuxhaven. Wir sollten uns Mose zum Vorbild nehmen. Er hätte auch den brennenden Dornbusch links liegen lassen und sich weiter seiner Schafherde widmen können. Aber er ist dem Ruf Gottes gefolgt.

 

Meine Unsicherheit war nach dieser Veranstaltung verflogen und ich war bereit, neue Erfahrungen zu sammeln und neue Menschen kennen zu lernen. Und natürlich wollte ich ins Staunen kommen. Ich war gespannt!

 

Zu allererst staunte ich schon über die Anzahl und die Herkunft der Teilnehmer. Fast 300 Menschen, darunter 50 Kinder, nahmen teil. Überwiegend kamen sie aus der Norddeutschen Konferenz, aber auch Mitglieder aus anderen Konferenzen und sogar aus der Schweiz waren dabei. Unser Bezirk war neben mir noch durch Pastor Rudi Grützke, Sigrid Rosemann, Familie Wachtendorf sowie Dagmar und Nina Morghen vertreten.

 

Die Tage in Cuxhaven konnte jeder ganz individuell nutzen. Das zusammengestellte Programm bot vielfältige Möglichkeiten:

  • Bibelarbeiten ließen uns, teilweise auf spielerische Art, das Wort Gottes ganz neu entdecken.
  • In mehreren Workshops konnten wir z.B.: Gospel singen, etwas über unsere innere Balance erfahren oder über Familie und Gemeinde diskutieren.
  • Die sportbegeisterten Teilnehmer konnten noch vor dem Frühstück mit Rudi Grützke joggen gehen oder am Nachmittag Fußball, Volleyball oder Basketball spielen. Das letztere habe ich für mich nach über 10 Jahren wieder entdeckt.
  • Abends wurden wir vom Improvisationstheater „die anderen 6“ aus Bremen, dem Gospelchor „Glademakers“ und dem englischen Sänger Simon Bellett (beide aus Bremerhaven) fantastisch unterhalten.
  • Am Lagerfeuer, im Verpflegungszelt oder der Hotelbar konnten wir unsere Eindrücke des Tages Revue passieren lassen und uns mit den anderen Teilnehmern austauschen

Alle Angebote waren absolut freiwillig. Wer wollte, konnte sich auch einfach zurückziehen, für sich sein und die Natur an der See und rund um den Dünenhof genießen.

 

Das Highlight dieser vier Tage war eindeutig der Open-Air-Gottesdienst in der Konzertmuschel in Döse. Wir trotzten dem stürmischen Wetter und hatten eine tolle Zeit. Viele sind vorher sogar noch im Regen von Sahlenburg zu Fuß am Strand oder übers Watt zum Gottesdienst gekommen.

Nachdem die Tage vorher nur Wolken und Wind bereit hielten, strahlte am Sonntag zum Abschlussgottesdienst die Sonne. Mit einer erfrischenden Predigt schickte uns Pastor Manfred Pagel dann gegen Mittag nach Hause.

 

Wie erfolgreich und inspirierend diese Veranstaltung war, zeigt für mich eine Aussage von Bischof Yambasu aus Sierra Leone, der die Tage mit uns verbracht hatte. Voller Inbrunst sagte er: „Es ist noch Feuer in der methodistischen Kirche!“ Diese Worte sollten uns Mut machen.

 

Ich bin in diesen Tagen definitiv mehrfach ins Staunen gekommen. Ganz besonders beeindruckt haben mich die vielen Menschen, die von ihren Erfahrungen mit Gott erzählt haben. Das waren vielfach ganz alltägliche Begegnungen. Aber daran zeigt sich, dass Gott auch in unserem Alltag wirkt und wir nur mal genauer hingucken müssen.

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